Selbstständige Tätigkeit Meldung

Ein Mann, der im Nebenjob die asiatische Reiki-Lehre vermittelte, muss für fünf Jahre Steuern nachzahlen. Das Finanzamt stufte seine Tätigkeit als „Liebhaberei“ ein. Es sei nicht um Gewinne, sondern um Privatvergnügen gegangen. Die Behörde hob die vorläufigen Steuerbescheide rückwirkend auf und erkannte 25 000 Euro Verluste nicht mehr an.

Das Finanzgericht Baden-Württemberg gab dem Finanzamt recht (Az. 6 K 97/07). Der Mann hatte Buddhastatuen und andere Dinge für über 3 000 Euro, die er einst privat anschaffte, zum Betriebsvermögen gerechnet. Er hielt ohne nennenswerte Werbung Seminare im Zimmer seiner Tochter ab. Ein Betriebskonzept hatte er nicht.

Tipp: Legen Sie ein schlüssiges Konzept für Ihren Betrieb vor und trennen Sie Berufliches sauber von Privatem.

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