Eine selbst­ständige Musik­lehrerin, die in wechselnden Schulen und Kinder­gärten unter­richtet, darf für ihre Arbeits­wege die tatsäch­lichen Kilo­meter abrechnen. Das entschied der Bundes­finanzhof im Fall einer Frau, die keinen zentralen Arbeits­platz hatte (Az. III R 19/13).

Die Klägerin machte Kosten für berufliche Fahrten mit ihrem Wagen als Betriebs­ausgaben geltend und rechnete für jeden Kilo­meter hin und zurück pauschal 30 Cent ab. Das Finanz­amt erkannte nur die einfache Entfernung an. Das entschied das Gericht anders.

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