Selbstständige Meldung

Diese selbstständige Friseurin braucht keine Sorge zu haben, ihre Altersvorsorge zu verlieren.

Selbstständige müssen nicht mehr fürchten, nach einer Insolvenz ihre private Altersvorsorge vollständig zu verlieren. Der Bundestag hat ein Gesetz zum Pfändungsschutz beschlossen.

Bisher mussten Selbstständige ihre private Versicherung kündigen und mit dem Rückkaufswert Schulden tilgen. Jetzt dürfen sie je nach Alter pro Lebensjahr zwischen 2 000 Euro (für 18- bis 29-Jährige) und 9 000 Euro (für 60- bis 65-Jährige) auf einem Altersvorsorgekonto liegen haben, ohne dass etwas gepfändet werden darf. Bei einem 25-Jährigen wären dies 50 000 Euro. Bei Älteren greift die Höchstgrenze von 238 000 Euro.

Der Schutz gilt nur für Verträge, bei denen die Rente oder eine sonstige regelmäßige Zahlung nicht vor dem 60. Lebensjahr fließt. Kunden mit einer Kapitallebensversicherung müssen mit ihrem Versicherer eine Rentenzahlung vereinbaren. Denn der Schutz gilt nicht, wenn Kapital auf einen Schlag ausgezahlt werden kann.

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