Selbst­auskunft

Was erlaubt ist und was nicht

Inhalt
  1. Überblick
  2. Was erlaubt ist und was nicht
  3. Unser Rat
  4. Artikel als PDF (2 Seiten)

Diese Informationen verlangen Vermieter häufig in einer Mieter­selbst­auskunft. Finanztest sagt, welche Fragen der Mieter wahr­heits­gemäß beant­worten muss und wann er lügen darf.

Selbst­auskunft - Wann Mieter den Vermieter anlügen dürfen
© Stiftung Warentest

Mehr zum Thema

  • FAQ Schimmel vorbeugen So vermeiden Sie Schimmel in Ihren Räumen

    - Die Experten der Stiftung Warentest beant­worten die wichtigsten Fragen zur Schimmel­vorbeugung, zu besonders gefähr­deten Räumen und zu hilf­reichen Baumaß­nahmen.

  • Mietrecht Gegen­stände im Hausflur – was erlaubt ist

    - Stiefel auf der Fußmatte, Blumen im Treppen­haus. In der Haus­gemeinschaft sorgt das oft für Streit. Hier lesen Sie, was erlaubt ist – und was Sie lieber bleiben lassen.

  • Mietrecht Kleinre­paraturen Wann Mieter Kleinre­paraturen bezahlen müssen

    - Laut Gesetz zahlt der Vermieter alle Reparaturen in der Wohnung. Unter bestimmten Voraus­setzungen darf er Reparatur­kosten bis 100 Euro aber auf den Mieter abwälzen.

2 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 19.03.2015 um 10:40 Uhr
Was erlaubt ist und was nicht

@Normann: So etwas müssen im Streitfall Gerichte entscheiden.
Die Auskünfte müssen immer dann wahr sein, wenn Sie den Vermieter etwas angehen.
So entschied unter anderem das Landgericht Itzehoe (Az. 9 S 132/07), dass Schummeln bei der Frage nach dem Einkommen eine Kündigung rechtfertigt. Wenn die Fragen zu privat sind, dürfen diese in der Selbstauskunft auch falsch beantwortet werden, wie z.B. Fragen nach politischer Betätigung oder sexueller Orientierung. (TK)

Normann am 18.03.2015 um 17:54 Uhr
Lügen erlaubt?

Lügen erlaubt! Von wem? Von Papst Warentest?
Ich halte diese pauschale Formulierung für verfehlt:
Sollte wohl genauer heißen: Lügen ist in manchen Fällen kein Kündigungsgrund. Profitgier erlaubt alles? Als Vermieter wohne ich mit meinen Mietern in einem kleinen Haus mit gemeinsam bewirtschaftetem Garten. Ich wurde öfters angelogen. Das kann später üble Konsequenzen haben. Darauf sollten Sie hinweisen statt einer pauschalen "Erlaubnis".