Sekt im Test Test

Eine Party ohne Sekt? Für viele undenk­bar. Doch welcher ist sein Geld wert und bietet viel Genuss? Im Test: 21 häufig gekaufte Marken, darunter Rotkäpp­chen, Geldermann, Freixenet, Hoch­preisiges wie Krimsekt und Menger Krug, aber auch Discounterware (Preise: 2,79 bis 14,00 Euro pro 0,75-l-Flasche). Fazit: Guter Sekt muss nicht teuer sein, aber sehr guter kostet etwas mehr. Fünf Schaum­weine bekommen die Bestnote, vier enttäuschen.

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TestSekt im Test22.11.2017
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Auf der Suche nach dem fruchtigen Bouquet

Fünf geschulte Verkoster prüften die 21 Sekte im Test auf Aussehen, Geruch, Geschmack und Nachgeschmack. Steigen feine Perlenschnüre nach oben? Entfaltet sich ein fruchtiges Bouquet? Sind Süße und Säure im Mund ausgewogen? Auf eine einfache Formel – teuer gleich exquisit, günstig gleich miserabel – kamen sie nicht. Die Noten für die Verkostung reichen von sehr gut bis mangelhaft. Gesamt­noten, mit denen Anbieter werben könnten, vergibt die Stiftung Warentest für alkoholische Getränke wie Sekt nicht. Wenn wir also von einem guten Sekt sprechen, heißt das: Ein Sekt, der gut schmeckt.

Von edel bis muffig

Ein hoher Preis oder Bekannt­heits­grad stehen nicht in jedem Fall für hohen Genuss: Es gibt bekannte Sekt-Marken, die enttäuschten, etwa weil sie leicht muffig rochen, schmeckten oder eine unsaubere Note hatten.

Schnäpp­chenjäger und Weinkenner werden fündig

Einige Tropfen vom Discounter entpuppten sich dagegen als über­raschend gut: Sie sind bereits ab 2,79 Euro pro 0,75-Liter-Flasche zu haben. Auch Weinkenner dürften auf ihre Kosten kommen: Unter den Siegern in der Verkostung, die die Note sehr gut verdienten, gibt es mehrere Rebsortensekte aus traditioneller Flaschengärung. Bei dieser aufwendigen Herstellungs­art finden alle Produktions­schritte in ein- und derselben Flasche statt. Die fünf sensorisch besten Sekte kosten etwa 7 bis 14 Euro.

Das bietet unser Sekt-Test

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt für 21 bekannte Sekt-Marken, wie diese in puncto Geschmack und Schad­stoffe abschneiden. Wir nennen für jeden Schaum­wein Herkunfts­region und Herstellungs­verfahren, sowie Alkohol­gehalt, Zucker und Gesamt­säure. Die Test­kommentare gehen auch darauf ein, zu welchen Gerichten ein bestimmter Sekt passt.

Hintergrund. Wir erklären, wie die verschiedenen Herstellungs­verfahren funk­tionieren und wie die verschiedenen Süßegrade (von „halb­trocken“ bis „brut“) definiert sind.

Tipps für den perfekten Genuss. Wir sagen, wie Sie einen frischen Tropfen finden, den Sekt richtig lagern – und unfall­frei öffnen. Und bei welcher Trink­temperatur sich das Bouquet am besten entfaltet.

Heft­artikel. Sie können neben dem PDF zur aktuellen Unter­suchung aus test 12/2017 auch die PDFs zu früheren Schaum­wein-Tests (test 1/2011, test 1/2009 und test 2/1967) herunter­laden und erfahren so auch, wer in der Vergangenheit dem besten Champagner machte.

Preis-Leistungs-Sieger: Guter und güns­tiger Sekt aus dem Tank

Die Alternative zur traditionellen Flaschengärung ist die Gärung im Tank. Dabei werden in Groß­behältern aus Edelstahl meist Wein­mischungen vergoren, die den Geschmack vieler treffen und nicht die Welt kosten. Die Tank­gärung ist schnell, effizient und kostengünstig. Im Test über­zeugen drei güns­tige Sektmarken aus dem Tank, die für weniger als 4 Euro zu haben sind. Sie bieten ein rundes, stimmiges Aroma­profil.

Wein­mischung wichtiger als Herstellungs­art

Ein etwas teurerer Rieslings­ekt im Test beweist zudem, dass auch Tank­ware etwas Besonderes sein kann – auch er erhielt ein Sehr gut in der Verkostung. Ausschlag­gebend für die Qualität des Sekts ist in erster Linie die Wein­mischung, die der Vergärung zugrunde liegt, nicht die Herstellungs­art.

Was versteht man unter Qualitäts­schaum­wein?

Alle 21 Produkte nennen sich „Qualitäts­schaum­wein“. Das ist ein Synonym für Sekt, der im Gegen­satz zu einfachem Schaum­wein wie Spumante ein zweites Mal vergoren wird. Das EU-Recht stellt an Qualitäts­schaum­wein Anforderungen, etwa soll der Druck in der Flasche über 3,5 bar liegen.

Sekt auch mal zum Essen reichen

Sommeliers empfehlen Schaum­wein seit Längerem auch als Begleiter zum Essen. Viele der Produkte im Test passen am besten zu leichten Vorspeisen oder Desserts. Schwere Haupt­gänge dagegen würden ihr Aroma erschlagen. Wenn Sie den Test frei­schalten, erhalten Sie konkrete Essens­vorschläge zu den einzelnen Schaum­weinen – eine gute Chance, um Neues auszupro­bieren und Ihre Gäste zu beein­drucken.

Nutzer­kommentare, die vor dem 22. November 2017 gepostet wurden, beziehen sich auf die Vorgänger-Unter­suchung aus test 1/2011.

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