Seebeben-Katastrophe Meldung

Viele Menschen wollen den Opfern zum Beispiel in Banda Aceh in Indonesien helfen. Ihre Spende können sie steuerlich geltend machen.

Spenden für die Opfer des Seebebens in Südostasien, die noch bis Ende Juni 2005 eingezahlt werden, honoriert das Finanzamt. Viele Spender können ihre Hilfe ohne die sonst üblichen Formalitäten als Sonderausgaben angeben.

Das können alle nutzen, die ihr Geld direkt auf Sonderkonten bei Wohlfahrtsverbänden wie der Caritas oder bei öffentlichen Institutionen wie Gemeinden, Kirchen, Handwerkskammern und öffentlichen Rundfunkanstalten eingezahlt haben. Dem Finanzamt reichen Bankbelege über die Bareinzahlung oder Kontoauszüge als Buchungsbestätigung. Bei Onlinebanking genügt ein Computerausdruck.

Andere Regeln gelten für alle, die über nicht steuerbegünstigte Organisationen oder über gemeinnützige, aber nicht mildtätige Vereine wie Sport-, Bildungs-, Kleingarten- und Brauchtumsvereine gespendet haben. Wenn diese einige Formalitäten einhalten und die Spende richtig weiterleiten, erkennt das Finanzamt solche Einzahlungen aber auch als Sonderausgaben an. Die Spender brauchen jedoch eine Spendenbescheinigung.

Für Arbeitnehmer gibt es außerdem noch einen ganz einfachen Weg, den Flutopfern zu helfen. Sie können über die Firma spenden. Zieht diese die Spende vom Lohn ab, fallen die Steuern für das gespendete Gehalt weg.

Tipp: Ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 14. Januar 2005 nennt die Details für die steuerliche Anerkennung der Spenden. Es steht unter www.bundesfinanzministerium.de und dort unter „Aktuelles“ in der Rubrik „BMF-Schreiben“.

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