Die zum Finanzdienstleister Göttinger Gruppe (GG) gehörende Securenta AG hat für 1999 einen Bilanzverlust von knapp 200 Millionen Mark ausgewiesen. Grund für das Defizit sei eine "Vielzahl außergewöhnlicher, einmaliger Sonderfaktoren", teilte das Unternehmen mit.

So seien alle bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung bekannten Verluste in die 99er Bilanz aufgenommen worden. Dazu zählen rund 146 Millionen Mark Verlust, die durch das fehlgeschlagene Engagement der GG beim Bankhaus Partin entstanden.

Im Geschäftsjahr 2000 und im laufenden Jahr habe die Securenta dagegen wieder einen Überschuss erzielt. Die GG betonte, dass sie sich seit Anfang 2000 auf neue Geschäftsfelder ausgerichtet habe. Auf der längst überfälligen Hauptversammlung der Securenta AG, die nun für den 18. Dezember 2001 angesetzt wurde, dürfte es hoch hergehen.

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