Secondhandbekleidung Meldung

Kauf und Verkauf von Secondhandtextilien werden immer beliebter. Günstige Preise locken, die Umwelt profitiert.

Flohmarkt. Er ist der bekannteste Weg, an Secondhandtextilien zu gelangen, die durchaus 70 bis 80 Prozent billiger sind als neue Produkte. Kinderbekleidung gibt es oft auf Basaren, die Schulen, Kindergärten oder Kirchengemeinden veranstalten. Dort sind die Gebrauchttextilien oftmals noch billiger als auf Flohmärkten. Beim Privatkauf sind handeln und feilschen meist erlaubt. Wer selbst verkauft, sollte seine Ware gut präsentieren – zum Beispiel auf Kleiderständern.

Läden. Secondhandboutiquen, oft von gemeinnützigen und karitativen Organisationen betrieben, bieten neben einer großen Auswahl auch die Möglichkeit, alles in Ruhe anzuprobieren. Manche haben sich spezialisiert – auf Mode der 60er Jahre, Braut- oder Ballkleider. Beim Verkauf an Secondhandläden kann man die Ware entweder direkt an den Händler verkaufen und den Preis aushandeln oder die Übergabe in Kommission vereinbaren. Dabei darf der Verkäufer die „geliehene“ Ware nur zum ausgemachten Mindestpreis veräußern.

Schadstoffe. Durch das mehrmalige Waschen enthalten gebrauchte Klamotten viel weniger chemische Stoffe als neue. Beim Kauf von Babysachen ist das besonders wichtig, weil die Haut der Kleinen oft sehr sensibel ist.

Umwelt. Der Handel mit Secondhandtextilien ist ökologisch sinnvoll: Abfälle und Umweltbelastungen werden vermieden, die bei der Herstellung neuer Kleidungsstücke anfallen. Auch der Verbrauch an Rohstoffen wird dadurch eingeschränkt.

Tipp: Die besten Preise lassen sich meist erzielen, kurz bevor ein Basar geschlossen wird. Oft lässt sich Mengenrabatt aushandeln. Schuhe, vor allem für Kinder, sollten nur dann gebraucht gekauft werden, wenn sie nicht ausgetreten und verformt sind.

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