Tipps

  • Zeichen beachten. Achten Sie beim Kauf auf die europäische Norm EN 13138, deren Anforderungen Schwimm­hilfen erfüllen müssen. Die Norm muss gut sicht­bar auf Verpackung und Produkt genannt sein. Zudem dürfen Schwimm­hilfen nicht aussehen wie Spielzeug, damit auf den ersten Blick eine Unterscheidung möglich ist. Ein GS-Zeichen bietet zusätzliche Sicherheit.
  • Klasse kennen. Schwimm­hilfen sind in Klassen einge­teilt. Die muss wie das Gewicht des Kindes auf der Verpackung stehen. A: Schwimm­sitze (passive Benutzer), B: Schwimm­flügel und Co. (aktive Benutzer, am Körper getragen), C: Schwimm­bretter (aktive Benutzer, zum Halten).
  • Qualität kaufen. Kaufen Sie Schwimm­hilfen besser nicht am Strand, sondern vor dem Urlaub. Fach­geschäfte, bekannte Einzel­händler oder Kauf­häuser verfügen über ein besseres Marken­angebot.
  • Für Auftrieb sorgen. Schwimm­hilfen müssen mindestens zwei getrennte Luft­kammern besitzen oder aus Schaum­stoff bestehen. Vorgeschrieben ist auch ein Rück­schlagventil.
  • Vor Kauf riechen. Kaufen Sie keine Bade­artikel, die stark riechen. Sie könnten Schad­stoffe enthalten. Auch bei scharfkantigen Nähten oder schlecht verarbeiteten Ventilen gilt: Finger weg.
  • Schwimmen lernen. Kinder sollten so früh wie möglich schwimmen lernen, am besten mit etwa vier Jahren. Kurse bieten zum Beispiel die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesell­schaft (DLRG), der Deutsche Schwimm­verband und die Wasser­wacht beim Deutschen Roten Kreuz.
  • Wach­sam sein. Ob mit oder ohne Schwimm­hilfe, Kinder sollten nur unter ständiger Aufsicht baden – sei das Gewässer noch so flach. Schwimm­hilfen bieten eine gewisse Sicherheit, doch sie schützen nicht vorm Ertrinken. Wird ein Kind müde, besteht die Gefahr, dass der Kopf unter Wasser gerät. Davor schützt nur das wach­same Auge eines Erwachsenen.
  • Regeln kennen. Viele Tipps rund ums Thema Sicherheit im Wasser gibt auch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), darunter zum Beispiel auch die Bade­regeln, die Kinder früh­zeitig lernen sollten:

Bade­regeln

  • Kühle Dich ab, bevor Du ins Wasser gehst.
  • Luft­matratze, Auto­schlauch und Gummi­tiere bieten Dir keine Sicherheit.
  • Verlasse das Wasser sofort, wenn Du frierst.
  • Bade nicht, wo Schiffe und Boote fahren.
  • Gehe nur zum Baden, wenn Du dich wohl fühlst.
  • Tauche andere nicht unter!
  • Gehe nur bis zum Bauch ins Wasser, wenn du nicht schwimmen kannst.
  • Bei Gewitter ist Baden lebens­gefähr­lich. Verlasse das Wasser sofort.
  • Springe nur ins Wasser, wenn es tief genug und frei ist.
  • Gefährde niemanden durch deinen Sprung ins Wasser.
  • Über­schätze deine Kraft und dein Können nicht.
  • Halte das Wasser und seine Umge­bung sauber, Abfälle wirf in den Müll­eimer.
  • Rufe nie um Hilfe, wenn Du nicht wirk­lich in Gefahr bist, aber hilf anderen, wenn sie Hilfe brauchen.
  • Gehe niemals mit vollem oder ganz leerem Magen baden.

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