Ausgewählt, geprüft, bewertet

Im Test: 20 Schwimm­hilfen für Kinder, davon 10 Ober­armschwimm­hilfen und 6 Brust- und Rücken­schwimm­hilfen der Klasse B und 4 Schwimm­sitze der Klasse A.

Einkauf der Prüf­muster: März bis Mai 2011.

Preise: Anbieterbefragung im Mai 2011.

Sicherheit

Die Sicherheit der Schwimm­hilfen wie Auftrieb, Rest­auftrieb, Anpassen, Anlegen, Sitz am Körper, Gestaltung, sichere Ausführung und Halt­barkeit der Materialien wurde in Anlehnung an DIN EN 13138 Teil 1 (Klasse B) und DIN EN 13138 Teil 3 (Klasse A) untersucht. Zusätzlich wurde einfaches Fehl­verhalten Dritter in die Bewertung mit einbezogen.

Schad­stoffe

Die Freiset­zung von Schwer­metallen wurde in Anlehnung an DIN EN 71–3 bestimmt, zusätzlich wurde der Gehalt an Blei und Kadmium nach Mikrowellen­aufschluss ermittelt. Die in Spielzeug für Kinder unter drei Jahren verbotenen Phthalate sowie Diisobutylph­thalat (DiBP) wurden nach Extraktion mit GC/MS bestimmt.

Poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK) wurden in Anlehnung an die Vorgaben des ZEK 01.2–08 untersucht. Zusätzlich wurden die PAK Benzo(e)pyren und Benzo(j)fluoran­then bestimmt.

Zinn­organische Verbindungen wurden nach Extraktion in Anlehnung an DIN EN ISO 17353 bestimmt, Flamm­schutz­mittel in Anlehnung an DIN EN 71–9 bis 11. Nonylphenol und Nonylphenoleth­oxylate wurden nach Extraktion mittels GC/MS beziehungs­weise LC/MS/MS geprüft. Flüchtige organische Verbindungen, u. a. Formamid, Dimethylformamid und Benzol wurden mittels Thermo­extraktion und GC/MS bestimmt.

Warnhin­weise und Kenn­zeichnungen

Anforderungen an Warnhin­weise und Kenn­zeichnungen auf dem Produkt, Gebrauchs­anleitung und Informationen des Herstel­lers für den Verkauf wurden in Anlehnung an DIN EN 13138 Teil 1 bzw. Teil 3 geprüft.

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