Schad­stoffe: Kritischer Kunststoff

  • PAK, poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe: Gelangen oft über Weichmacheröle und Rußpigmente in Kunst­stoff­produkte. Einige gelten als krebs­erzeugend, frucht­schädigend oder erbgutver­ändernd.
  • Phthalate: Die Weichmacher dünsten mit der Zeit aus oder lösen sich bei Kontakt mit Flüssig­keiten oder Fetten. Diethylhex­ylph­thalat (DEHP) und Diisobutylph­thalat (DiBP) gelten als fort­pflan­zungs­gefähr­dend.
  • Zinn­organische Verbindungen: Sie stabilisieren zum Beispiel PVC-Produkte. Einige Dibutylzinn­verbindungen (DBT) können die Fort­pflan­zung beein­trächtigen. Andere wirken im Tier­versuch immun­schädigend.
  • Blei: Das Schwer­metall kann in Farben und Kunststoffen stecken. Blei kann bereits in geringer Menge Gehirn, zentralem Nerven­system und dem Hormon­system schaden.
  • Formamid: Entsteht aus bestimmten Aufschäum­mitteln, die bei der Schaum­stoff­herstellung einge­setzt werden. Formamid entweicht lang­sam aus Schaum­stoffen und gilt als fort­pflan­zungs­gefähr­dend.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1785 Nutzer finden das hilfreich.