Schwerhörig und berufstätig – das Projekt Hörkomm informiert, wie Arbeitgeber helfen können, die Verständigung zu verbessern. Höranlagen in Besprechungs- und Konferenzräumen ermöglichen beispielsweise auch Menschen mit einer Hörschädigung, in größeren Gruppen Gespräche zu verstehen und daran teilzunehmen. Firmen sollten generell für eine gute Raumakustik sorgen und auch darauf achten, dass Störgeräusche von Druckern und Kopierern oder von Verkehrslärm gutes Hören nicht behindern. Besonders wichtig sind Alarm- und Warnsignale, die auch Schwerhörige sofort erkennen. Die vom Bundesarbeitsministerium geförderte Initiative Hörkomm bietet Betrieben praktische Hilfestellung vor Ort an. Im Internet informiert sie auch über Hörgeräte und Hilfsmittel sowie über Beratungsmöglichkeiten (www.hoerkomm.de). Unseren großen Test zu Hörgeräteakustikern finden Sie in test 6/2012 oder unter „Der große Hörtest“.

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