Schwarztee

Assam, Earl Grey & Co

60

Schwarztee Testergebnisse für 30 Schwarzer Tee 09/2019

Tee-Mischungen: Gutes aus aller Welt

Die Mischungen im Test enthalten meist Tees aus Asien und Afrika. Für Schwarztee werden Blätter, Knospen und zarte Stiele des Teestrauchs Camellia sinensis fermentiert: Die Enzyme im Zell­saft der Teeblätter reagieren einige Stunden mit Sauer­stoff, das Aroma entwickelt sich.

Richtig dosieren. Ein Teelöffel loser Schwarztee pro Tasse, für die Kanne einer zusätzlich, lautet die Faust­regel. Dosiertipps stehen oft auch auf der Packung. Wenn Sie den Tee zwei bis drei Minuten ziehen lassen, regt er an. Nach vier bis fünf Minuten setzen sich mehr Gerb­stoffe frei, die Magen und Darm beruhigen. Der Tee schmeckt dann bitterer.

Ostfriesische Mischungen: Assam ist Trumpf

Ostfriesische Mischungen bestehen vor allem aus Assamtee, Hersteller mischen auch andere Sorten zu – wie Ceylon, Java, Sumatra und Darjee­ling. Die Mischung schmeckt meist kräftig. In der Regel wird nur Tee, der in Ostfries­land gemischt wurde, als „echter Ostfriesentee“ bezeichnet. Die Bezeichnung ist jedoch nicht geschützt.

Weiße Kluntjes. Traditionell wird der Tee mit weißem Kandiszucker – den Kluntjes – getrunken, aber auch mit braunem Kandis schmeckts. Statt Milch bevor­zugen Ostfriesen flüssige Sahne.

Earl Grey: Mit Bergamotte

Earl Grey ist aromatisierter Schwarztee. Dafür werden die Schalen der süditalienischen Zitrus­frucht Bergamotte ausgepresst. Das so gewonnene ätherische Öl sprüht man dann auf den Tee.

Im Auftrag des Grafen. Der Name dieses Tees geht auf den britischen Premier­minister Charles Earl Grey (1764 bis 1845) zurück. Auf dessen Anfrage aromatisierte einst der Hoflieferant Twinings Tee mit Bergamotte.

60

Mehr zum Thema

  • FAQ Tee Tee trinken – und gesund genießen

    - test.de erklärt, was Tee gesund macht und was über Schad­stoffe bekannt ist. Dazu gibt‘s Tipps, wie Sie grünen, schwarzen, Kräuter- und Früchtetee richtig genießen.

  • Grüner Tee und Matcha im Test Nur zwei Tees sind gut

    - Grüner Tee gilt als Gesund­heits­elixier. Aber ist er unbe­denk­lich, was Schad­stoffe angeht? Nicht jeder der 27 Grün­tees und Matchas im Test liegt hier im grünen Bereich.

  • Pre-Nahrung im Test Guter Milch­ersatz für den Fratz

    - Anfangs­milch soll das Baby rundum versorgen. Die meisten Pre-Nahrungen im Test der Stiftung Warentest sind erfreulich gut – aber nicht jedes Marken­produkt.

60 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 14.03.2022 um 13:26 Uhr
English Breakfast Tea

@BriBo: Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Veröffentlichung zum Thema Schwarztee. Leider müssen wir Ihnen gleichzeitig mitteilen, dass wir Ihre Frage nicht beantworten können. Möglicherweise kann Ihnen der Kundenservice von Aldi Süd behilflich sein.

BriBo am 12.03.2022 um 10:52 Uhr
Aldi Süd English Breakfast Tea

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe bis vor ca. einem Jahr den English Breakfast Tea von Aldi Süd gerne getrunken, vor allem auch aufgrund Ihres Testergebnisses. Leider scheint dieser Tee nicht mehr im Sortiment oder handelt es sich bei dem Nachfolger Teemischung um diesen von Ihnen getesten Tee.
Vielen Dank im Voraus!

Profilbild Stiftung_Warentest am 10.08.2020 um 10:06 Uhr
Darjeeling

@axel555: Dass wir Ihre bevorzugte Teesorte nicht im Test hatten bedauern wir. Da unsere Untersuchungen sehr kostspielig sind, ist die Anzahl der Testplätze begrenzt. Mit diesem Dilemma müssen wir und leider auch unsere Leser leben. Gerne nehmen wir die Teesorte Darjeeling als Testwunsch auf. (cr)

axel555 am 08.08.2020 um 14:14 Uhr
Teetest

Leider kein Darjeeling im Test. Sehr ärgerlich-

Profilbild Stiftung_Warentest am 29.07.2020 um 10:13 Uhr
Aluminium-Gehalte

@step04: Hohe Aluminiumwerte fand das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einer Untersuchung 2019 nur in Matcha-Tee. Dieser wird aus Grünteepulver angerührt und so werden sämtliche (Schad-)Stoffe vollständig mitgetrunken, also auch in den Teeblättern gebundenes Aluminium. Bei Grünem und Schwarzem Tee, der nicht wie Matcha konsumiert wird, ist dies nicht der Fall. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe hat bereits im Jahr 2009 herausgefunden, dass hier - wenn überhaupt - nur sehr geringe Aluminiumgehalte in den Teeaufguss übergehen. (bp)