Schwangere nehmen zu wenig und häufig die „falschen“ Vitamine und Mineralstoffe ein. Das beklagen Experten in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift. Sie sind der Ansicht, dass die Bedeutung von Magnesium und Eisen häufig überschätzt wird. Bei Folsäure dagegen herrscht Mangel. Berechnungen des Robert-Koch-Instituts ergaben, dass ein Folsäurezusatz in Mehl oder Salz helfen könnte. Wer vor einer geplanten Schwangerschaft nicht ausreichend Salat, Obst, frisches Gemüse, Orangensaft und Getreideprodukte zu sich nimmt, sollte Folsäure schon einige Wochen vor Schwangerschaftsbeginn als Tablette einnehmen, um Fehlbildungen des Kindes zu verhindern.

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