Schwangere, Nahrungsergänzung Meldung

Nährstoffe, Vitamine, Mineralien – teils ist der Bedarf in der Schwangerschaft erhöht. Doch beim Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln zeigten Ernährungswissenschaftler der Technischen Universität München nun Probleme. Sie hatten 522 Frauen kurz nach der Entbindung befragt. 85 Prozent gaben an, in der Schwangerschaft Mittel mit Folsäure eingenommen zu haben, aber oft zu spät oder zu hoch dosiert. Viele schluckten Magnesium und Omega-3-Fettsäuren, obwohl es dafür gar keine Empfehlung gibt. Und jede Dritte nutzte Eisenpräparate, ohne an Eisenmangel zu leiden.

Tipp: Frauen ohne spezielle Risiken sollten im ersten Schwangerschaftsdrittel täglich 400 Mikrogramm Folsäure einnehmen, am besten schon bei Kinderwunsch. Jod und Eisen sollten Schwangere nur nach ärztlicher Rückspracheergänzen. Für alle anderen Nährstoffe reicht meist eine gesunde Ernährung.

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