Unser Rat

Beratung. Lassen Sie sich von der Polizei über die Schwachstellen Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung beraten. In fast jeder größeren Stadt gibt es eine kriminalpolizeiliche Beratungsstelle. Die Beratung ist kostenlos. In Berlin zahlen Sie 40 Euro, wenn die Beamten zur Analyse löchriger Stellen nach Hause kommen. Im Internet finden Sie Beratungsstellen in Ihrer Nähe unter www.polizei-beratung.de.

Bauteile. Sie sollten bei Neubauten Türen und Fenster verwenden, die mindestens Widerstandsklasse 2 nach Din-Norm V ENV 1627 besitzen. Zertifizierte Hersteller von geprüften Türen, Fenstern, Rollläden oder Schlössern finden Sie im Internet auf der Seite der Bayerischen Polizei: www.polizei.bayern.de, Suchbegriff „Herstellerverzeichnisse“. Einen Test ausgewählter Schließzylinder, Kastenzusatzschlösser, Querriegelschlösser und Türschilde finden Sie unter www.test.de/tuersicherungen.

Montage. Widerstandsfähige Türen und Fenster bieten nur Sicherheit, wenn sie fachgerecht von Handwerkern montiert sind. Beauftragen Sie für den Einbau und das Nachrüsten von Sicherungsbauteilen in Ihrer Wohnung am besten Handwerksfirmen, die von der Polizei geprüft sind. Die Landeskriminalämter führen im Internet Verzeichnisse dieser Firmen. Suchbegriff: „Errichternachweis“. Diese Unternehmen beraten Sie auch.

Angebote. Holen Sie sich für alle Arbeiten mindestens drei Angebote von Fachfirmen ein. Fragen Sie auch im Freundes- und Bekanntenkreis, ob jemand eine Firma empfehlen kann.

Abwesenheit. Geben Sie Nachbarn oder Bekannten einen Wohnungsschlüssel, wenn Sie verreisen. Bitten Sie darum, die Wohnung zu „bewohnen“. Der Hüter schaltet etwa bei Dunkelheit das Licht ein und zieht am Tag die Rollläden nach oben.

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