Schutz auf der Piste Meldung

Skifahren ohne Helm ist gefährlich. Wer über die Piste jagt, fährt besser mit Helm. Stürze und Kollisionen können sonst böse enden. Vor allem, wenn der Kopf ungeschützt auf Skier oder andere harte Gegenstände prallt. Wie vor wenigen Tagen beim tödlichen Zusammenstoß einer helmlosen Skifahrerin mit Thüringens Minister­präsident Dieter Althaus.

Gute Helme ab 80 Euro

Jeder Skihelm ist besser als eine Pudelmütze. Im letzten Test von Ski- und Snowboardhelmen dämpften fast alle Helme Stöße gut ab. Lediglich der K2 Edge schützte nur mittelmäßig beim Aufprall. Spitze Gegenstände wie Steine oder Skistöcker können den Helmen ebenfalls nichts anhaben. In puncto Durchstichfestigkeit erhielten alle Helme Bestnoten. Den Testsieger Casco Powder gibt es schon ab 80 Euro.

Wichtige Versicherungen

Zum Ski- oder Snowboardfahren gehört nicht nur die richtige Ausrüstung, sondern auch der passende Versicherungsschutz. Wintersportler sollten auf jeden Fall eine Haftpflicht- sowie eine Unfallversicherung im Gepäck haben. Die Haftpflicht­versicherung zahlt für Schäden, die der Wintersportler anderen zufügt, zum Beispiel gebrochene Ski aber auch Krankenhausaufenthalte. Ohne Absicherung kann das gerade bei schwerwiegenden Schäden schnell zum finanziellen Ruin führen. Eine Unfallversicherung zahlt Bergungskosten und greift bei bleibenden Gesundheitsschäden finanziell unter die Arme.

Absicherung im Ausland

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen nur die medizinischen Kosten bei Sportunfällen im Inland. Wer im Ausland über die Pisten wedelt, braucht zudem eine Auslandsreise-Krankenversicherung. Die übernimmt auch die Kosten für den Rücktransport nach Deutschland, falls medizinisch nötig und vom Arzt angeordnet. Der Patient zahlt die Rechnung zunächst selbst, lässt sich die Kosten zuhause von der privaten Versicherung erstattet. Spezielle Versicherungen gegen Sportunfälle sind dann nicht mehr erforderlich.

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