Schnell­test: Der neue Ergobag ist kaum besser als der alte

Schulranzen Test

ErgobagE-13-Set-xx. Preis: 209 Euro.

ErgobagE-13-Set-xx. Preis: 209 Euro.

Mangelhaft bleibt mangelhaft. Oktober letzten Jahres: Die Ranzen müssen dringend ins Labor. Sonst werden die Prüfungen nicht recht­zeitig fertig. Auch brauchen die Schul­kinder genügend Zeit, um die Modelle zu testen. Doch in den Geschäften stehen noch längst nicht alle Ranzen der kommenden Saison. Also kaufen wir den Ergobag E-12. Zwölf steht für das Modell­jahr 2012. Er schneidet mangelhaft ab (siehe Tabelle), weil er im Verkehr schlecht zu erkennen ist. Außerdem dringt bei starkem Regen Wasser ein.

Anfang Dezember: Wir kaufen den Ergobag Modell E-13 mit Bodenschale, Seiten­taschen und anderen Reflex­streifen. Machen sie den Ranzen besser? Für eine komplette Prüfung reicht die Zeit nicht mehr. Im Schnell­test zeigt sich: Der neue Boden hält dicht. Aber die Nähte lassen selbst bei leichtem Regen Wasser durch. Sicherer ist er auch nicht geworden. Die neuen retroreflektierenden Streifen reichen nicht aus für eine gute Warn­wirkung. Daran ändern auch die Leucht­flächen in Signalfarben nichts. Die können Eltern für zehn Euro dazu­kaufen und mit Reiß­verschlüssen anzippen. Dann verdecken sie einen Teil der ohnehin zu kleinen Reflex­streifen. Ob und wie lange die roten „Lappen“ am Ranzen bleiben, sei dahin­gestellt.

test-Kommentar

Der neue Ergobag E-13 ist kaum besser als der alte Jahr­gang. Mangelhaft bleibt mangelhaft.

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