Tipps

Ranzen kaufen

  • Im Geschäft. Fragen Sie den Händler ausdrücklich nach einem auffälligen, hell strahlenden Modell. Auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit und das Emblem für die Schulranzennorm DIN 58 124 können Sie sich verlassen.
  • Anprobieren. Nehmen Sie Ihr Kind zum Kauf mit. Der Ranzen muss sich leicht verstellen lassen und gut sitzen. Füllen Sie ihn bei der Anprobe mit Büchern. So stellen Sie fest, ob er für den Schulalltag taugt, nicht scheuert oder drückt.
  • Ranzendeckel. Er muss sich weit nach hinten öffnen lassen und darf nicht von allein zuklappen. Das Kind muss ihn leicht öffnen und schließen können.
  • Gurte. Sie sollten mindestens vier Zentimeter breit, gut gepolstert und s-förmig sein. Dann scheuern sie auch nicht.
  • Riemen. Ihr Kind sollte sie während des Tragens leicht verstellen können. Sind sie zu lang, besteht Stolpergefahr.
  • Ranzenrücken. Er sollte körpergerecht geformt und gut abgepolstert sein. Harte Polster können drücken, bei zu dünnen spürt das Kind die Bücher.

Ranzen tragen

  • Keine Alternative. Hände weg von Schultrolleys. Die kleinen Koffer zum Hinterherziehen muss das Kind trotzdem oft anheben, zum Beispiel in den Bus oder über den Bordstein. Das belastet das Kreuz letztlich mehr als wenn Ihr Kind einen Ranzen trägt.
  • Muskeln trainieren. Sorgen Sie bei Ihrem Kind für ausreichend Sport und Bewegung. Starke Muskeln erleichtern das Ranzentragen.
  • Gewicht verteilen. Bringen Sie schwere Sachen wie dicke Bücher dicht am Rücken unter. Leichtere Dinge wie Federmappe oder Pinselset gehören weiter vorn in den Ranzen. Auch die Balance zwischen linker und rechter Seite sollte stimmen. So wird die Wirbelsäule gleichmäßig belastet.
  • Unwichtiges ausmisten. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nichts Unnötiges im Ranzen mit sich herumträgt. Räumen Sie den Ranzen nach der Schule komplett aus und packen ihn für den nächsten Tag neu.

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