Ranzen-Check: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Reflexstreifen: Sie warnen die Autofahrer in der Dunkelheit und machen die Ranzen weithin sichtbar.

Leuchtflächen: Grelle, fluoreszierende Farben in Orange oder Gelb sorgen tagsüber, bei schlechtem Wetter und in der Dämmerung für optimalen Schutz. Der Neoneffekt darf auch durch die Sonne nicht verblassen.

Gurte: Mindestens vier Zentimeter breit und gut gepolstert; optimal sind s-förmige Gurte, die weder an den Achseln noch am Hals scheuern.

Riemen: Das Kind muss sie beim Tragen leicht verstellen können. Sie sollten nicht zu lang sein (Stolperfalle).

Ranzenrücken: Sollte körperge­recht geformt und gut abgepolstert sein, an mehreren Stellen anliegend. Harte Polster können drücken, bei dünnen spürt das Kind eventuell die Bücher.

Außentaschen: Sind sie groß genug für Brotdose und Trinkflasche, gut zugänglich und fest zu schließen?

Deckel: Er muss sich weit nach hinten öffnen lassen und darf nicht von allein zuklappen. Der Verschluss soll leichtgängig, stabil und mit einer Hand zu betätigen sein.

Innenleben: Passen auch große Hefter und Ringbücher bequem hinein?

Tragegriff: Ideal ist ein Griff zum Aufhängen und ein zweiter am Deckel zum Tragen. Sind die Griffe weit genug, gut gepolstert und griffig?

Gewicht: Je leichter, desto besser. Aber die Faustformel, dass das Kind nicht mehr als zehn bis zwölf Prozent seines Körpergewichts schultern sollte, ist überholt. Ist der Schüler beweglich und hat er einen starken Rücken, so ist auch sein Kreuz belastbarer.

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