Tipps

Hilfe: Infos für den Ranzenkauf in zehn verschiedenen Sprachen (auch auf Türkisch, Arabisch und Vietnamesisch) können Sie unter www.verbraucherrat.din.de herunterladen.

Preise: Qualität bei Ranzen kostet.Die günstigsten „guten“ Ranzen im Test gibt es für etwa 110 Eu­ro, ohne Zubehör wie Federtasche oder Sportbeutel. Ranzen, die nicht der Norm entsprechen, sind kaum billiger. Es gibt sie oft in gleicher Ausführung wie die DIN-Version, aber ohne die wichtigen Leuchtflächen.

Schultrolleys: Experten halten nichts davon. Häufig müssen die Kinder sie doch schleppen und hochheben, etwa in den Bus, über den Bordstein oder in den oberen Stock der Schule. Das kann das Kreuz mehr belasten, als den Ranzen auf dem Rücken zu tragen. Das gilt auch für ein verdrehtes Hintersichherziehen.

Anprobe: Nehmen Sie das Kind un­bedingt zum Kauf mit. Der Ranzen muss gut sitzen, gefallen und leicht zu handhaben sein. Lassen Sie ihn mit Inhalt, in dünner und dicker Kleidung anprobieren. Nur so stellen Sie fest, ob er drückt oder scheuert.

Muskeltraining: Starke Muskeln machen das Tragen leichter. Sorgen Sie deshalb für ausreichend Bewegung und Sport. Untrainierte und übergewichtige Kinder haben oft mehr Probleme als fitte Leicht­gewichte (siehe auch Meldung Schulranzentraining).

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