Schuldeneintreiber

Das muss kein Schuldner zahlen

19.09.2000
Inhalt
  1. Überblick
  2. Das muss kein Schuldner zahlen
  3. Tipps
  4. Adressen
  5. Artikel als PDF (0,2 MB)

- Seit dem 1. Mai 2000 darf sich jeder mit dem Bezahlen einmaliger Geldforderungen 30 Tage Zeit lassen. Die Kosten für Mahnungen, die zuvor verschickt werden, sind nur zu ersetzen, wenn das vertraglich vereinbart war.

- Wer seinem Gläubiger zeitig mitteilt, dass er seine Schulden nicht begleichen kann, muss keine Inkassokosten zahlen.

- Pro Mahnbrief dürfen maximal 3 Mark Gebühr berechnet werden. Schon 5 Mark pro Mahnung sind zu viel (Oberlandesgericht Hamm, Az. 17 U 109/91).

- Ist der Schuldner umgezogen, ohne das dem Gläubiger mitzuteilen, muss er für Nachforschungen maximal 10 Mark bezahlen.

- Einige Inkassobüros lassen Schulden vom Postboten gegen Nachnahme eintreiben. Die Gebühren dafür dürfen aber nur selten gefordert werden.

- Nehmen Sie deshalb an der Haustür keine Nachnahmesendungen von Inkassounternehmen an.

  • Mehr zum Thema

    Flug­gast­rechte Der Weg zur Entschädigung

    - Bis zu 600 Euro müssen Air­lines bei Verspätung, Flug­ausfall oder Über­buchung zahlen. Hier lesen Sie, was Ihnen zusteht – und wie Sie Ihre Rechte als Fluggast durchsetzen.

    Lohn­schulden So fordern Sie nicht gezahltes Gehalt vom Arbeit­geber ein

    - Wenn Beschäftigte ihr Gehalt nicht pünkt­lich erhalten, sollten sie den Arbeit­geber zügig schriftlich zur Zahlung auffordern. Bringt das nichts, können sie übers...

    Gericht­liches Mahn­verfahren Geld­forderungen ganz leicht mit Mahn­bescheid einfordern

    - Mit dem Mahn­bescheid können Privatleute Ihren Schuldnern Druck machen – ganz ohne Anwalt. Zum Einsatz kommen kann der Bescheid zum Beispiel, wenn Fluglinien nach...