Das muss kein Schuldner zahlen

- Seit dem 1. Mai 2000 darf sich jeder mit dem Bezahlen einmaliger Geldforderungen 30 Tage Zeit lassen. Die Kosten für Mahnungen, die zuvor verschickt werden, sind nur zu ersetzen, wenn das vertraglich vereinbart war.

- Wer seinem Gläubiger zeitig mitteilt, dass er seine Schulden nicht begleichen kann, muss keine Inkassokosten zahlen.

- Pro Mahnbrief dürfen maximal 3 Mark Gebühr berechnet werden. Schon 5 Mark pro Mahnung sind zu viel (Oberlandesgericht Hamm, Az. 17 U 109/91).

- Ist der Schuldner umgezogen, ohne das dem Gläubiger mitzuteilen, muss er für Nachforschungen maximal 10 Mark bezahlen.

- Einige Inkassobüros lassen Schulden vom Postboten gegen Nachnahme eintreiben. Die Gebühren dafür dürfen aber nur selten gefordert werden.

- Nehmen Sie deshalb an der Haustür keine Nachnahmesendungen von Inkassounternehmen an.

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