Schüleraustausch USA-Highschools weniger beliebt

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Nach einer Befragung aller 42 deutschen Austauschorganisationen ist die Nachfrage nach einem Schuljahr in den USA um 15 bis 50 Prozent gesunken. Die Veranstalter erklären das mangelnde Interesse vor allem mit der Ablehnung der amerikanischen Außenpolitik und der steigenden Attraktivität anderer Austausch­länder. Die Bereitschaft, ein Jahr lang eine englischsprachige Schule in Australien, Kanada oder Neuseeland zu besuchen, stieg um 30 Prozent. Auch asiatische Länder wie Japan liegen im Trend. Nach Angaben der Veranstalter verbringen aber immer noch 8 000 deutsche Schüler das Schuljahr 2004/05 in den USA, während es 1 900 Austauschschüler in andere Länder zieht. Der einjährige Auslandsaufenthalt soll nach Aussage der Veranstalter im Vergleich zu den beiden Vor­jahren günstiger geworden sein. Ein Jahr in Amerika kostet im Durchschnitt 6 500 Euro.

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