Stellen finden

Wo man Schülerjobs bekommt? Das ist das schwierigste Problem.

Schülerjobs sind selten. Wer in der Zeitung nichts findet, sollte vor Ort fragen: Braucht das Restaurant eine Küchenhilfe, der Supermarkt jemanden zum Rega­le-Auffüllen? El­tern und Bekannte können ihren Arbeitgeber nach Jobs fragen. Im Internet gibt es verschiedene Jobbörsen. Achtung: Gerade das Internet macht es Betrügern leicht. Aber betrügerische An­gebote stehen auch in seriösen Tageszei­tungen. Typische Merkmale:

  • Die Firma nennt ihren Namen nicht oder nur nach hartnäckiger Nachfrage.
  • Es werden Superverdienste versprochen.
  • Teure 0 190- oder 0 900-Rufnummern.
  • Das Kontaktgespräch findet in Cafés oder Gaststätten statt. Seriöse Unternehmen laden ins Firmenbüro ein.

Finger weg gilt bei Heimarbeitsjobs wie Kabelmontage, Briefumschläge füllen, Ketten oder Kugelschreiber basteln. Dasselbe gilt für Finanzvertriebe, ebenso bei Marketingjobs, wo der Jobber Kosmetika, Lebensmittel und anderes auf eigene Rechnung verkau­fen soll. Am Ende beliefert er nur Freunde und Verwandte.

Vorsicht auch, wenn eine Gebühr für ein Seminar verlangt wird, das zuvor be­sucht werden muss. Oder wenn PC-Programme verkauft werden, zum Beispiel für Horos­kope. Oder bei Casting­agen­turen, die erst mal teure Fotos machen. Bei all unseren Un­tersuchungen zu Nebenjobs zeigte sich eine klare Regel: Immer wenn ein Jobsuchender mit Geld in Vorlage treten sollte, handelte es sich um Betrug oder wir blieben auf den Kosten sitzen.

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