Tipps

  • Jobsuche. Der einfachste Weg zum Ferien- oder Nebenjob geht über Eltern, Bekannte oder Eigeninitiative. Fragt in Eurer direkten Umgebung nach, ob es Jobs für Euch gibt. Regelmäßige Aushilfen brauchen zum Beispiel Restaurants für die Küche oder Supermärkte zum Auffüllen der Regale. Darüber hinaus drucken Tageszeitungen regelmäßig Stellenangebote ab und im Internet gibt es verschiedene Jobbörsen speziell für Ferienarbeit.
  • Vorsicht. Finger weg von dubiosen Angeboten. Typische Merkmale sind teure 0 190- oder 0 900-Rufnummern zur Kontaktaufnahme, Versprechen über hohe Verdienstmöglichkeiten oder Firmen, die ihren Namen nicht nennen. Laßt Euch nicht auf Angebote ein, bei denen Ihr zuerst ein Einführungsseminar, PC-Programme oder Fotos für die Castingagentur bezahlen müßt. In der Regel bleibt Ihr auf den Kosten sitzen.
  • Pünktlichkeit. Pünktlichkeit ist in der Arbeitswelt mindestens genauso wichtig wie in der Schule. Wer oft zu spät kommt, wird seinen Ferienjob nicht lange behalten.
  • Engagement. Wenn es zwischendurch nichts zu tun gibt, fragt nach einer Aufgabe. Es wirkt nicht so gut, einfach cool in die Ecke zu sitzen. Eigeninitiative kommt gut an: Sucht Euch Arbeit, wenn es sonst nichts zu tun gibt.
  • Verhandeln. Vereinbart den Lohn vor Arbeitsbeginn. Laßt Euch nicht auf Provisionsvereinbarungen ein.
  • Verdienst. Achtet auf die Höchstgrenzen für Minijobs und Kindergeld. Wenn Eure Eltern das Kindergeld am Ende des Jahres zurück zahlen müssen, ist die finanzielle Einbuße meist größer als Euer Lohn.
  • Lohnsteuer. Fordert die vom Gehalt abgezogenen Steuern am Ende des Jahres zurück. Formulare für die Steuererklärung gibt es beim Finanzamt.
  • Schülerkonto. Die meisten Banken und Sparkassen bieten kostenlose Girokonten für Schüler und Studenten an. Auf dieses Konto könnt Ihr Euer Gehalt überweisen lassen.

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