Schon gefahren Meldung

Zuwachs in der Kompaktwagenklasse meldet der koreanische Autobauer Kia. Die neue Modellreihe Rio ersetzt den Pride und tritt mit einem Radstand von 2,41 Metern in dem Segment an, wo sich moderne Konkurrenten wie der Fiat Punto oder der Seat Ibiza tummeln. Mit seiner Außenlänge von 4,22 Metern übertrifft der Rio aber sogar einen Opel Astra oder VW Golf.

Die Trumpfkarte zieht Kia beim Preis. Die Rio-Fließheck-Limousine mit der praktischen Heckklappe gibt es bereits ab 20.490 Mark (1.3 Liter/55 kW). Wir fuhren die 72 kW starke 1,5-Liter-Version in der gehobenen Ausstattungsversion LS, die mit 22.990 Mark in der Liste steht. Die Grundausstattung mit ABS, Doppelairbags und Servolenkung wird beim LS noch durch eine Zentralverriegelung, vier elektrische Fensterheber und die praktische Höhenverstellung von Fahrersitz und Lenksäule ergänzt. Die Bedienelemente liegen gut zur Hand, wenn auch die Schaltung des Testwagens etwas geschmeidiger sein könnte. Der Einparkblick nach schräg hinten ist durch die Kopfstützen der Rückbank und das abfallende Dach mit den breiten Säulen etwas eingeschränkt. Das Dach und die keilförmig ansteigende Gürtellinie erinnern an ein Coupé, vier Türen und die Heckklappe, hinter der sich je nach Sitzanordnung laut Anbieter von 449 bis 1.277 Liter Stauraum ergeben, haben aber auch viel von einem Kombi. Den Verbrauch der 72-kW-Version gibt Kia mit 7,3 Litern an, wobei das preiswertere Normalbenzin ausreicht. Wegen der Einstufung in die Abgasnorm D4 ist der Rio mit 600 Mark von der Kfz-Steuer befreit. Dieselmodelle sind zurzeit nicht geplant.

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