Schokolade Meldung

Schokolade hebt die Stimmung. Das ist bekannt. Außerdem: Schokolade enthält Polyphenole und Katechine. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken antioxidativ, das heißt, sie fangen freie Radikale und stärken so die Infektabwehr. Und sie hemmen entzündliche Prozesse. Herz und Kreislauf profitieren ebenfalls, denn die Kakaostoffe entspannen die Gefäßwände und halten das Blut flüssig.

Doch nicht alle Schokosorten taugen für diesen gesundheitlichen Rundum­schutz. Italienische Wissenschaftler stellten jetzt fest: Wer helle Milchschokolade bevorzugt, ist gegenüber den Fans von Edelbitter und „Herrenschokolade“ im Nachteil. Im Blut von Testpersonen, denen die Forscher Bitterschokolade gegeben hatten, fanden sich anschließend um fast 20 Prozent höhere Konzentrationen kreislaufschützender und immunstärkender Antioxidanzien. Milch scheint diesen Effekt wieder aufzuheben. Denn bei denjenigen Prüfpersonen, die Bitterschokolade zusammen mit einem Glas Milch bekommen hatten, war keine Wirkung festzu­stellen. Ebenso verhielt es sich bei den Milchschokolade-Schleckern. Die Forscher vermuten, dass die Milchproteine mit den antioxidativ wirksamen Kakaoinhaltsstoffen Komplexe bilden, die nicht in die Blutbahn aufgenommen werden können.

Wermutstropfen: Ob Milch- oder Bitterschokolade, eine 100-Gramm-Tafel ent­hält üppige 500 bis 600 Kilokalorien.

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