Mieter müssen in ihrer Wohnung keinerlei Schönheitsreparaturen ausführen, wenn ihnen der Vermieter vorschreibt, die Wände während der Mietzeit weiß zu streichen. Eine entsprechende Klausel im Mietvertrag ist ungültig, entschied der Bundesgerichtshof (Az. VIII ZR 344/08).

Die Pflicht zum „Weißen“ schränke den Mieter in der Gestaltung seines persön­lichen Lebensbereichs ein und benachteilige ihn unangemessen. Bereits das Landgericht Berlin hatte darin eine unzulässige Farbvorschrift gesehen und entschieden, dass die Mieter beim Auszug nicht renovieren mussten.

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