Der Bundes­finanzhof (BFH) hat in drei Grund­satz­entscheidungen fest­gelegt, dass auch Schön­heits­reparaturen zu den Herstellungs­kosten zählen und Immobilienkäufer sie nicht sofort absetzen dürfen. Hintergrund: Wird inner­halb von drei Jahren nach Anschaffung einer zu vermietenden Immobilie reno­viert und über­steigt die Gesamt­summe der angefallenen Reno­vierungs­arbeiten 15 Prozent der Netto-Anschaffungs­kosten des Gebäudes, kann der Modernisierungs­aufwand nur als Herstellungs­kosten über die Abschreibungs­regeln (AfA) abge­schrieben werden. Lediglich Wartungs­kosten und vergleich­bare Aufwendungen sind sofort abzugs­fähig (BFH, Az. IX R 15/15 und Az. IX R 22/15 sowie IX R 25/14). Die Kläger wollten die Kosten für Schön­heits­reparaturen an Wänden, Böden und Heizkörpern als sofort abzugs­fähige Werbungs­kosten geltend machen. Das ließ der BFH nicht zu.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1 Nutzer findet das hilfreich.