Schönheitsoperationen Meldung

Schönheitsoperationen: Nicht zu viel versprechen.

Für Schönheitsoperationen darf jetzt nur noch begrenzt geworben werden. Das gilt für schönheits­chirur­gische Eingriffe, die nicht medizinisch notwendig sind wie Brustvergrößerungen durch Implantate oder Fettabsaugung zur Verbesserung der Körperformen. Verboten ist vor allem suggestive oder irreführende Werbung. Eine Irreführung liegt vor, wenn Verfahren oder Therapien eine therapeutische Wirksamkeit zugeschrieben wird, die sie nicht haben, oder der Eindruck erweckt wird, ein Erfolg sei mit Sicherheit zu erwarten. Verboten sind auch Vorher-Nachher-Bilder. Außerhalb von Fachmedien muss die Werbung für Schönheitsoperationen von suggestiven Werbemethoden freigehalten werden. Verstöße bei suggestiver oder irreführender Werbung stellen bei vorsätzlichem Handeln eine Straftat dar (Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe), bei fahrlässigem Handeln eine Ordnungswidrigkeit (Geldbuße bis 20 000 Euro). Vorher-Nachher-Bilder zum Beispiel werden als Ordnungswidrigkeit be­handelt, aber mit bis zu 50 000 Euro Geldbuße.

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