Feilschen beim Einkauf wird immer beliebter. 44 Prozent der westdeutschen Verbraucher gaben an, bei größeren Anschaffungen mit Erfolg Rabatte heraus zu handeln. In den neuen Ländern waren es 30 Prozent. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV), die diese Umfrage in Auftrag gab, lagen diese Werte 1993 noch bei 40 und 28 Prozent. Vor allem beim Kauf von Autos sowie von Fernseh-, Video- und HiFi-Geräten fragen Kunden nach möglichen Preisnachlässen. Nach Ansicht der AgV zeigen die Ergebnisse, dass das gesetzliche Rabattverbot aus dem Jahr 1933 ­ mehr als drei Prozent darf der Handel nicht geben ­ abgeschafft werden sollte.

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