Schmerzmittel Meldung

Schwere Vorwürfe hat das „arznei-telegramm“ (a-t) gegen die Deutsche Mi­grä­ne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) und deren Präsidenten Professor Gunther Haag erhoben: In einer Kampagne der DMGK für Schmerzmittel-Mischpräparate würden Daten manipuliert, die Gesellschaft „wäre gut beraten, sich von der Werbeaktion zu distanzieren und die zu Gunsten des Marktführers Thomapyrin manipulierten Empfehlungen ... unverzüglich aus dem Verkehr zu ziehen ...“. Professor Haag, der in Elzach-Oberprechtal im Schwarzwald einer Klinik vorsteht, in der unter anderem medikamentenabhängige Patienten behandelt werden, empfiehlt öffentlich Schmerzmittelmischpräparate vom Typ Thomapyrin.

Auch die Stiftung Warentest bewertet in ihrem „Handbuch Selbstmedikation“ Schmerzmittel mit Wirkstoffkombinationen negativ, darunter das koffeinhaltige Thomapyrin. Solche Präparate werden mit Missbrauch und Nierenschäden in Verbindung gebracht.

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