Tipps

Richtig einnehmen. Wenn Sie mit einem Medikament Schmerzen lindern wollen, dann sollten Sie nicht zu lange warten, sondern es möglichst bald einnehmen.

Passenden Wirkstoff wählen. Eine gute Wahl ist Parazetamol bei Menschen ohne Leberschädigung. Ibuprofen ist etwas magenverträglicher als Azetylsalizylsäure (ASS). Lösliche Schmerzmittel wirken etwas rascher. Wirkstoffkombinationen verbessern die Wirkung kaum, können aber das Risiko für Nebenwirkungen steigern.

Gegenanzeigen beachten. ASS, Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac nicht bei Magen-Darm-Geschwür, bei Asthma oder mit blutverdün­nenden Mitteln einnehmen. Para­zetamol: Dosierung beachten.

Achtung, Kinder. Unter zwölf Jahren sollten Kinder keine ASS-Schmerzmittel bekommen, wenn sie einen Virusinfekt wie Grippe oder Windpocken mit Fieber haben – Risiko des Reye-Syndroms mit schweren Leber- und Hirnschäden. Parazetamol- und Ibuprofen-Zäpfchen oder -Saft (siehe Tabelle Schmerzmittel) erlauben eine exakte Dosierung nach Körpergewicht.

Therapiedauer. Nicht länger als drei Tage hintereinander, nicht öfter als zehn Tage im Monat. Bei chronischen Schmerzen ärztliche Kontrolle der Schmerzmitteleinnahme.

Schmerztagebuch. Bei chronischen Schmerzen ein Schmerztagebuch führen. Wann treten Schmerzen auf, wie lange, wie schwer waren sie? Was hilft in welcher Dosierung?

Alternativen. Oft wird der Kopf schon durch einen entspannten Spaziergang an frischer Luft wieder frei. Ausdauersport, Wandern, Walking, Laufen, Warm-Kalt-Wechselduschen, Saunagänge – das hilft auch. Denn ein Körper, der sich unterschiedlichen Bedingungen anpassen kann, gleicht Belastungen besser aus. Zum Beispiel treten dann Kopfschmerzen durch Überforderung seltener auf.

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