Schleudertrauma Meldung

Beim Auffahrunfall schleudert der Kopf zurück gegen die Kopfstütze. Die umstrittene Diagnose lautet oft „Schleudertrauma“.

Über 200 000 Auffahrunfälle ereignen sich jährlich. Unfallfolge Nummer eins: das Schleudertrauma. Auch wenn das Opfer über Nackenschmerzen, Schwindelgefühle oder Kopschmerz klagt - nicht jeder Geschädigte bekommt Schmerzengeld. Grund: Bleiben solche Verletzungen trotz Röntgen oder Computertomografie unsichtbar, sind sie umstritten. Für viele bleibt nur der Weg vors Gericht. Dafür gilt: Ein Attest vom Hausarzt reicht meist nicht aus. Nur wenn der Gutachter Anhaltspunkte für eine echte Verletzung findet, darf der Kläger hoffen. Ansonsten ist der Prozess schnell verloren. Ohne Rechtschutzversicherung kann das teuer werden.

Finanztest informiert über die Rechtsprechung zum Thema Schleudertrauma und gibt Tipps.

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