Glyx

Schlankheitsdiäten Meldung

Das Ende der Kartoffel? Ganz plötzlich kamen sie in Verruf: Kartoffeln. Sie haben nämlich einen hohen glykämi­schen Index. Der Glyx ist eine Maßzahl dafür, wie schnell Kohlenhydrate im Körper in einfache Zucker zerlegt werden, wie rasch der Blutzuckerspiegel ansteigt und Insulin ausgeschüttet wird. Zu viel Insulin fördert Speck­polster und macht schnell wieder hungrig. Vor allem Süßes, aber auch die meisten stärkereichen Speisen bringen viel figurgefährdendes Insulin in Umlauf. Deshalb nehmen die Diäten rund um den Glyx alle Kohlenhydrate kritisch ins Visier.

Was gut daran ist

Neben magerem Fleisch setzen Glyx-Diäten auf die sorgfältige Auswahl hochwertiger Fette und günstiger Kohlenhydrate aus Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Weißmehlprodukte und Süßes werden wegen des hohen Glyx-Wertes abgelehnt. Die Unterscheidung der Kohlenhydrate in „gut“ und „böse“ mag extrem anmuten, ist aber als Richtlinie von Vorteil für die Gesundheit und für die Figur. Durch mehr Eiweiß, mehr Gemüse und Salat und durch die Beschränkung blutzuckerwirksamer Kohlenhydrate wird zudem lang anhaltende Sättigung erreicht.

Was Bedenklich ist

Essen nach dem Glyx zu vermessen, ist nicht praxisnah: Der Wert verändert sich schon durch die Zubereitung. Bei der Kartoffel verringert er sich, wenn Fett dazu serviert wird. Und es kommt auch auf die Menge der zugeführten Kohlenhydrate an.

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