Fürs Fasten ist man nie zu alt. Bereits mehrere kürzere Diäten setzen lebensverlängernde Gene in Trab, und zwar auch in fortgeschrittenen Jahren. Das gilt zumindest für Mäuse, wie amerikanische Erbgutstudien nachweisen. Die Forscher hatten den relativ betagten Nagern eine Diät mit 44 Prozent weniger Kalorien als im Normalfall verordnet. Vier Wochen später hatte sich mehr als die Hälfte der positiven Effekte an den untersuchten Genen eingestellt: Altersbedingte Veränderungen wurden nicht nur gebremst, sie waren sogar rückläufig, stellten die Forscher fest.

Tipp: Dass weniger Kalorien gut für Ratten und Mäuse sind, ist bekannt. Ob kurze, heftige Hungerkuren dem Menschen nützen, wird bezweifelt. Vorläufig gilt: Reichlich Obst und Gemüse essen und mobil bleiben ­ das hält Köpfchen und Körper fit.

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