Viele Menschen gehen nicht zum Arzt, weil sie die Vorboten eines Schlaganfalls nicht erkennen. Dabei könnte ärztliche Behandlung Schlaganfälle verhindern und bleibenden Schäden vorbeugen, wenn rechtzeitig gehandelt würde. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft hin. Große Studien haben gezeigt, dass eine vorübergehende Minderdurchblutung im Gehirn – eine sogenannte transitorische ischämische Attacke (TIA) – das Risiko für einen Schlaganfall erhöht. 8 bis 15 Prozent derjenigen, die eine TIA erlitten haben, erleiden innerhalb der nächsten drei Monate auch einen Schlaganfall. Plötzlich auftretende Symptome, die auf eine Minderdurchblutung hindeuten können, sind neben halbseitigen Lähmungen von Armen oder Beinen auch plötzliche Sehstörungen, Sprachstörungen oder ein herabhängender Mundwinkel. Auch wenn die Symptome nach kurzer Zeit verschwinden, sollte ein Arzt konsultiert werden.

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