In Bremen hat ein Patient nach jahrelanger Einnahme rezeptpflichtiger Schlafmittel 75 000 Euro von der Haftpflichtversicherung des behandelnden Arztes zugesprochen bekommen – vermutlich der erste Fall dieser Art: Der 52-Jährige war nach Angaben seiner Anwälte vom Präparat Rohypnol abhängig. Die Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern hatte festgestellt, seine ärztliche Betreuung sei „vermeidbar schwer fehlerhaft“ gewesen.

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