Fernfahrer, die wegen Schlafapnoe in ärztlicher Behandlung sind, sollen mindestens sechs Wochen nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Doch viele Berufskraftfahrer befürchten dann Arbeitslosigkeit. Nach einer Studie der BG-Klinik Bergmannsheil in Bochum könnte die Pause auf 14 Tage verkürzt werden, so die Privatdozentin Dr. Maritta Orth in einem Beitrag für die Deutsche Medizinische Wochenschrift (DMW). Die Schlafforscherin hat 36 Patienten eine Atemmaske-Therapie verordnet (siehe auch test 5/04: Schlafapnoe-Therapiegeräte). Dann wurden die Reaktionen getestet. „Konzentrationsfehler ließen schon nach zwei Tagen nach, nach 14 Tagen war auch die Zahl der Unfälle im Simulator gesunken“, so Dr. Maritta Orth.

Dieser Artikel ist hilfreich. 271 Nutzer finden das hilfreich.