Eine Schlafapnoe ist bei jüngeren Männern eine deutlich heiklere Angelegenheit als bei über 50-jährigen. Denn die Jüngeren haben eine im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung erhöhte Gesamtsterblichkeitsrate. Diagnostik und Therapie sollten deshalb in möglichst frühen Lebensjahren erfolgen, fordern Forscher um den Schlafapnoe-Spezialisten Professor Peretz Lavie aus Haifa in Israel. Gerade bei Risikopatienten, wie unter 30 Jahre alten dicken Männern mit Bluthochdruck, sei erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Professor Lavie hatte bei 14 589 Männern mit Schlafapnoe zwischen 20 und 93 Jahren knapp fünf Jahre lang Daten erhoben.

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