Wenn die Speisekarte in Gaststätten Kochschinken auf der Pizza, im Salat oder im Nudelgericht ankündigt, handelt es sich oft nur um billiges Imitat. Die Verbraucherzentrale Bayern fand statt echten Schinkens manchmal nur eine geformte Masse aus Muskelstücken, Wasser und Bindemitteln. Während ein gewachsener, „echter“ Kochschinken zu mehr als 90 Prozent aus Fleisch besteht, ist das so genannte Formfleisch aus kleineren Muskelstücken gepresst und enthält im Extremfall nur etwa 50 Prozent Fleisch. Werden solche Imitate aufgetischt, müssten sie auf der Speisekarte korrekt als „Formfleischschinken, aus Schinkenteilen zusammengefügt“ oder „brühwurstartiger Pizzabelag“ bezeichnet werden.

Dieser Artikel ist hilfreich. 334 Nutzer finden das hilfreich.