Tipps

  • Keine großen Vorräte anlegen: Kaufen Sie Mehl am besten nur entsprechend Ihrem unmittel­barem Bedarf. Es nimmt leicht Fremdgerüche an und kann schimmeln. Lagern Sie Mehl unbe­dingt trocken.
  • Richtig lagern: Bewahren Sie Mehl trocken, kühl und dunkel in geruchs­neutraler Umge­bung auf. Vor allem in beheizten Küchen ist es oft zu warm. Experten erinnern an ein ideales Mehl­lager von früher: auf Groß­mutters Schrank im Schlaf­zimmer. Das lag oft nach Norden hin, war kühl und gut gelüftet.
  • In der Tüte lassen: Heben Sie Mehl am besten in der Papiertüte auf. In fest schließenden Gefäßen reift es nach, ein stickiger Geschmack kann entstehen. Der bildet sich auch, wenn Sie Mehl in den Kühl­schrank stellen.
  • Mottenbefall kontrollieren: Mehl zieht Schädlinge an. Kontrollieren Sie Vorräte regel­mäßig auf Motten, ihre Larven und Gespinste. Was Sie bei Befall durch Motten oder Mehlkäfer tun können, lesen Sie in „Das große Krabbeln“.
  • Recht­zeitig verbrauchen: Die Mindest­halt­barkeit für weißes Mehl beträgt meist ein Jahr. Voll­korn­mehl hält sich dagegen nur halb so lange, weil es zusätzlich Bestand­teile aus Keimlingen und Rand­schichten enthält. Die sind zwar gesund, aber der Fett­anteil darin ist leicht verderb­lich.
  • Von Mehl gesundheitlich profitieren: Mehl steckt auch in Brot und Brötchen und liefert Energie, wichtige Ballast- und Mineralstoffe. Viele weitere interes­sante Infos zum Thema finden Sie im Report „Unser täglich Brot“.
  • Verdächtiges wegwerfen: Werfen Sie Lebens­mittel, die muffig riechen oder sicht­bar von Schimmel befallen sind, am besten weg. Das groß­zügige Wegschneiden verschimmelter Bereiche reicht bei den meisten Schimmel­arten nicht, da sich der Pilz schon unsicht­bar ausgebreitet hat. Verzehren Sie angeschimmelte Ware besser nicht.

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