Über­schwemmungen, heftige Gewitter oder Rohr­brüche: Auch im Sommer dringt schon mal Wasser ins Haus. Es droht akut Schimmel. Bei warmen Temperaturen sprießen die Sporen besonders schnell. Inner­halb weniger Tage können Wände befallen sein. Daher ist es wichtig, alles sofort zu trocknen. Das geht am besten mit einem professionellen Bautrockner. Der entzieht der Raum­luft die Feuchtig­keit. Standen Zimmertagelang unter Wasser, kann es zusätzlich erforderlich sein, Löcher in Decken und Böden zu bohren. Nur so kann die Nässe entweichen. Hier sind Fachleute gefragt. Beim Trocknen sollten Räume gut verschlossen sein, damit sich die Sporen oder Keime nicht im Haus verteilen. Auf den Einsatz eines Heiß­luft­gebläses lieber verzichten. Befallene Baustoffe wie zum Beispiel Holz oder Estrich müssen notfalls entfernt werden.

Tipp: Die Verbraucherzentralen beraten Hoch­wasser­opfer derzeit kostenlos und vor Ort zum Thema energetische Sanierungen nach Feuchteschäden.

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