Schiffs­fonds Lloyd zu Schaden­ersatz verurteilt

Das Land­gericht Hamburg hat den Schiffs­fonds-Anbieter Lloyd Fonds AG und dessen Tochtergesell­schaft Lloyd Treu­hand GmbH zu Schaden­ersatz in Höhe von 43 500 Euro plus Zinsen verurteilt (Az. 310 O 455/13, nicht rechts­kräftig). Beide Firmen hatten einen Anleger nicht ausreichend aufgeklärt, dass die im Prospekt genannten „Ausschüttungen“ des LF-Flottenfonds V keine Rendite, sondern teil­weise Rück­zahlungen des einge­zahlten Kapitals waren. Anlegern des Fonds droht ein Verlust von etwa 94 Prozent ihrer Einlage, erklärte die Kanzlei Mattil & Kollegen.

Mehr zum Thema

  • Riskante Investments Was tun, wenn der Insolvenz­verwalter Geld zurück­fordert?

    - P&R, Infinus, Fubus: Gehen Unternehmen pleite, die sich über den grauen Kapitalmarkt finanzieren, bekommen Anleger oft Post vom Insolvenz­verwalter – mit der Aufforderung...

  • Recht­liche Angriffe auf Finanztest Wie Anbieter kritische Bericht­erstattung stoppen wollen

    - Wer prüft und bewertet, hat nicht nur Freunde. Seit Jahr­zehnten versuchen dubiose Anbieter, Finanztest mund­tot zu machen. Einige drohen mit recht­lichen Schritten, wenn...

  • Anleger­schutz Vorsicht, riskante Geld­anlagen!

    - Prokon, P&R, Udi: Ein neues Gesetz soll Anleger besser vor Betrügern schützen. test.de nennt fünf Kern­punkte und zeigt auf, wo es Schlupf­löcher für Abzo­cker gibt.