Schiffs­fonds Meldung

Die Commerz­bank muss den Schiffs­fonds CFB-Fonds Nr. 166 rück­abwickeln, weil sie einen Anleger nicht ordnungs­gemäß auf ihre Provision in Höhe von 12 Prozent hingewiesen hat. Das hat das Ober­landes­gericht (OLG) Frank­furt am Main entschieden (Az. 23 U 146/16, nicht rechts­kräftig*).

Laut Urteil wurde dem Anleger nur erklärt, dass die Commerz­bank ein 5-prozentiges Agio (Aufschlag) erhalte. Dass die Bank darüber hinaus 7 Prozent Rück­vergütung vom einge­setzten Beteiligungs­kapital kassierte, wurde weder im Prospekt noch bei der Beratung mitgeteilt. Auch stand im Prospekt nicht deutlich, dass die Fonds­schiffe, die aus einem Vorgängerfonds stammten, über­teuert einge­kauft wurden, teilte die Anwalts­kanzlei Aslani­dis, Kress & Häcker-Holl­mann mit.

Die Commerz­bank muss den Anleger nun so stellen, als ob er die Fonds­beteiligung nie gezeichnet hätte.

*Aktenzeichen korrigiert am 20. November 2017

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