Schering Meldung

Schering-Aktionäre, die ihre Papiere nicht an Bayer verkauft haben, müssen in nächster Zeit mit einem Squeeze-out rechnen. Wörtlich übersetzt werden sie dann aus der Aktiengesellschaft herausgedrückt. Für ihre Aktien erhalten sie eine Abfindung, deren Höhe sich üblicherweise am durchschnittlichen Börsenkurs drei Monate vor dem Squeeze-out-Beschluss orientiert.

Die Aktionäre können gegen die Zwangsabfindung nichts machen. Sie ist seit Januar 2002 in einem Übernahmegesetz geregelt. Der Mehrheitsaktionär Bayer braucht dafür mindestens 95 Prozent der Anteile.

Tipp: Aktionäre, die es nicht auf einen Squeeze-out ankommen lassen wollen, sollten ihre Aktien vorher über die Börse verkaufen.

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