Schenkungen sind nur dann rechtlich wirksam, wenn ein Notar sie beurkundet hat oder das Geschenk wirklich übergeben wurde. Geht es um ein ­Auto, dann reicht es nicht, wenn lediglich Schlüssel und Papiere übergeben werden.

Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat den Fall einer Frau entschieden, die von ihrem Freund einen Porsche bekommen sollte. Er stellte ihr den Wagen aber nicht vor die Tür, sondern beließ es zunächst bei Schlüssel und Papieren. Als die Beziehung der beiden zerbrach, forderte die Frau den Wagen. Zu Unrecht, meint das Gericht (Az. 17 U 180/04).

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