Eine Frau braucht ein Darlehen, das sie für die Teilnahme an einem Schenkkreis von einer Mitspielerin bekommen hat, nicht zurückzuzahlen. Dies hat das Landgericht München I entschieden (Az. 10 O 25455/05, nicht rechtskräftig). Da die Klägerin selbst sittenwidrig gehandelt habe, könne sie ihr Geld nicht zurückverlangen.

Schenkkreise sind hierarchisch organisiert. Führungsmitglieder gehören zum Empfängerkreis. Sie erhalten von „Untergebenen“ Geldbeträge geschenkt. Danach scheiden die Beschenkten aus dem Spiel aus und die nächsten Untergebenen rücken in die Empfängerposition auf und hoffen auf Geschenke von neuen Mitspielern.

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