Schäden durch Katzenurin Mieterin muss zahlen

Haustierhalter sollten ihre Tiere gut im Auge behalten: Eine Mieterin muss nun wegen Katzenurins 17 484 Euro an ihren früheren Vermieter zahlen. Mit ihren vier Katzen hatte sie neun Jahre lang in einer Doppel­haushälfte gewohnt. Als sie auszog, war die Wohnung so reno­vierungs­bedürftig, dass der Vermieter Schaden­ersatz forderte.

Die private Haft­pflicht­versicherung mit Tierhalterhaft­pflicht muss nicht zahlen, urteilte das Ober­landes­gericht Hamm (Az. 20 U 106/14). Die Versicherungs­bedingungen hatten Ansprüche unter anderem wegen einer „über­mäßigen Bean­spruchung der Mietsache“ ausgeschlossen. Diese habe wegen der Haltung von gleich vier Katzen und der mangelnden Beaufsichtigung vorgelegen – auch wenn die Katzenhaltung gestattet war.

Tipp: Ein Wechsel der Haft­pflicht-Police kann sich lohnen: Bei der letzten Analyse von privaten Haftpflichtversicherungen schnitt fast jedes zweite Angebot mit sehr gut ab.

Mehr zum Thema

  • Tierhalterhaft­pflicht Alles was Tierhalter wissen müssen

    - Wer ein Haustier besitzt, muss für dessen Schäden haften. Tierhalter brauchen eine gute Haft­pflicht­versicherung. Stiftung Warentest erklärt, wie sie sich gut absichern.

  • Schön­heits­reparaturen Mieter müssen oft weder reno­vieren noch zahlen

    - In fast jedem Miet­vertrag steht: Reno­vieren ist Sache der Mieter. Doch die Klauseln über Schön­heits­reparaturen sind oft unwirk­sam. test.de informiert und gibt Tipps.

  • Private Haft­pflicht­versicherung Die besten Tarife für Sie

    - Eine Haft­pflicht­versicherung braucht jeder! Neue Policen leisten oft mehr und sind güns­tiger. Prüfen Sie Ihre Versicherung per Schnellcheck, finden Sie Ihr Top-Angebot.