Bei rund 4.500 Lebensmitteln kontrollieren Bundes- und Länderbehörden regelmäßig die Schadstoffbelastung von Nahrungsmitteln. Das Ergebnis des neuesten Monitorings beruhigt: Brotgetreide wie Roggen und Weizen enthielt nahezu keine Rückstände an Pflanzenschutzmitteln. Auch Schafskäse, Butter, Zucchini, Grünkohl, Bananen und Kiwi waren unauffällig, ebenso Fettgewebe vom Schwein. Dabei können sich bestimmte Schadstoffe in fetten Lebensmitteln besonders leicht anreichern.

Es gab jedoch auch höhere Werte, beispielsweise bei verschiedenen Blattsalaten und Weintrauben, Erdnüssen, Paprikapulver, Räucheraal und Wildschwein.

Tipp: Essen Sie ruhig weiter reichlich Obst und Gemüse, allerdings nur gründlich gewaschen. Eventuelle Schadstoffe können schon so großteils beseitigt werden, mehr noch durch Schälen. Erdnüsse sollten Sie ohne das braune Häutchen knabbern. Räucheraal isst man ohnehin nur selten. Und falls es denn Wildschwein sein soll: Solange Sie es nicht wie bei Asterix und Obelix im Ganzen auf den Tisch bringen, sondern die Einschussstelle wegen der Bleibelastung aussparen, ist alles in Ordnung.

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